Reviews

 

 

Le Rachmaninov modèle d'Alexei Volodine
Orchestre symphonique de Montréal/Kent Nagano

 

Chose rare et préciese: Kent Nagano, plutôt scotché aux "noms" et vedettes du métier, genre el très surfait Luganski, s'agissant des pianistes, a enfin fait venir un soliste dont on parle peu, mais dont la qualité dépasse très largement l'aura médiatique.

 

Alexei Volodine a 40 ans et c'était son premier concert au Canada. Nous vous l'avions pourtant présenté dès 2010, lorsqu'il avait enregistré pour Challenge Classics l'un des plus beaux disques de l'année du bicentenaire de la naissance de Chopin, une très  remarquable 3e Sonate. Ce que nous avons entendu mercredi à la Maison symphonique non seulement confirmait cette impression, mais la dépassait.

 

Parfaite cette Rhapsodie sur un thème de Paganini? Non. Plus que parfaite. Précieuse, car d'une tenue et d'une hauteur de vue rares. Volodine, avec des phrasés découpés au rasoir et des ponctuations très étudiées de la main gauche, est un rachmaninovien d'une précision exceptionnelle. Mais surtout, à l'opposé d'un Matsuev, certes très impressionnant, il n'est jamais tapageur.

 

Netteté et rafinnement se conjuguent avec une distinction très à propos. Dans l'élan et le brio, on retrouve l'ivresse d'un Earl Wild alors que la tenue intellectuelle le rapproche e Rachmninov lui-même. (...)

 

Christophe Huss - Le Devoir, Montréal - 6 Novembre 2017

 

Royal Festival Hall, London  - Royal Philharmonic/Kirill Karabits

(...) Alexei Volodin was the sensational soloist in the Prokofiev 3rd - a hard-hitting, edgy performance in which he played with staggering technique and furious accuracy, while Karabits combined modernist aggression with moments of neoclassical cool.

Tim Ashley - The Guardian- 21 March 2013

Lucerne Piano Festival: Das Piano-Festival verband viel Nachwuchs, eine Entdeckung und überraschende Liszt-Hommagen zum Erfolg.

(...)  Ein Pianist ohne Anschlag
Wie man selbst ein im Grunde banales Jubiläum zum Anlass für eine spannende, eigenständige Programmierung nehmen kann, bewies der Samstagabend. Der feierte zunächst ganz Franz Liszt als legendären Virtuosen: Der Russe Alexei Volodin und das lautstark auftrumpfende SWR-Sinfonieorchester unter Kirill Karabits übersetzten im ersten Klavierkonzert und im "Totentanz" Liszts Virtuosenhexerei klanggewaltig in unsere Zeit und machten damit auch dessen plakative Seite deutlich. Dass Volodin neben technischer Brillanz auch ganz andere Qualitäten hat, war unverstellt in der Zugabe zu hören; einer Chopin-Nocturne, in der er die Töne wie von selbst erklingen liess, aber das pianistische Anschlagen des Tons gezielt hörbar machte, um Melodienlinien Impulse zu geben. Ein kleines Wunder.

Urs Mattenberger - Neue Luzerner Zeitung - 28. November 2011

Das Gefühlskaleidoskop eines Verliebten
Der russische Pianist Alexei Volodin brillierte in der Alten Oper mit Chopin. Und das Museumsorchester steuerte mitreissende Ballettmusik bei.

(...) Der gänzlich unprätentiöse Star dieser Matinee aber hiess Alexei Volodin. Wie stringent der 34-jährige Russe Chopins zweites Klavierkonzert in f-Moll brillant und klar in der Konturierung, romantisch drängend im Anschlag, dabei ohne falsche Gefühligkeit oder nur einen Anflug von Sentimentalität anging, verdient Bewunderung. Die Ernsthaftigkeit seines Ausdrucks bestimmte auch das populäre Larghetto, in dem der Komponist das Gefühlskaleidoskop eines Verliebten offenbart.

Volodin machte mit seiner Interpretation unmissverständlich klar, dass bei Chopin keine einzige Note zu schmückendem Beiwerk degradiert werden darf, sondern jeder Ton existeziell ist. Das Publikum war von so viel Authentizität hellauf begeistert.
Michael Dellith - Nassauische Neue Presse - 11. Oktober 2011

Royal Liverpool Orchestra and Alexei Volodin in Bucharest
(...) Pianist Alexei Volodin was due to perform Prokofiev's third piano concerto at the Phil's annual White Nights concert in June, but a last minute visa problem left countryman Nikolai Demidenko stepping into the breach.

There were no such problems this time, and Volodin's interpretation of Prokofiev's best known piano work proved well worth waiting for. The concerto offers soloists a succession of glorious opportunities to run riot at the keyboard. It was an opportunity the Russian took, albeit a controlled riot. Volodin isn't a showy performer. In fact the most flamboyant thing about him was the shirt he wore to a post-concert drink.

But he has terrific technique, and proved a consummate interpreter of Prokofiev's bruising concerto with its pounding octaves and triplet rhythms and swelling gales of orchestral accompaniment.

The audience found itself holding its breath as the opening andante-allegro reached a thrilling crescendo, and smiling at the whirligig of fairground sound in the second movement and the epic swell of the final allegro.
Catherine Jones - Liverpool Echo - 20 September 2011

Delius, Prokofjew und Sibelius mit dem Tonhalle-Orchester Zürich
Zürich, Tonhalle - Meisterpianist Alexei Volodin ist auch am Schweisstüchlein ein Virtuose. Beeindruckend, wie er es so im Flügel ablegte, dass es den Klang nicht beeinträchtigte; wie er es in Kürzestpausen hervorholte und eine Sekunde vor dem Einsatz wieder versorgte; wie er sogar die Tasten schnell trocken wischte. Schweisstreibend ist Prokofjews drittes Klavierkonert allerdings. Unentwegt werden dem Solisten Sprünge, Akkordfolgen, rasend schnelle Läufe und Ueberkreuzfiguren abverlangt. Für Volodin alles kein Problem; Hart und präzis schlugen seine Finger zu, einzeln oder im Verbund, zuverlässig und mit demonstrativer Lust am Schrägen, Witzigen, Grotesken. Nach dem Schlussgalopp zog der Dirigent seinerseits ein Tüchlein: er nutzte es auch, um dem Pianisten seinen Respekt zu bezeugen.
Martin Ebel - Tages-Anzeiger - 10. Juni 2011

Kampf von ebenbürtigen Kräften
Das Orchester des Mariinsky-Theaters mit Valery Gergiev und Alexei Volodin spielt in der Frankfurter Alten Oper
(....) Alexei Volodin hat für sein Konzert mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters aus St. Petersburg unter der Leitung von Valery Gergiev Tschaikowskys erstes Klavierkonzert b-Moll gewählt, jenes Werk, das einst von Nikolai Rubinstein als unspielbar eingestuft worden war und später Vladimir Horovitz bei seinem Amerika-Debüt den Beinamen "entfesselter Tornado der Steppe" einbrachte. Der Komponist hat Klavierkonzerte dieses Kalibers als Kampf bezeichnet, der von gleichstarken Gegnern ausgefochten werden muss. In der Tat wird man den Klangballungen des Orchesters wie den Tonkaskaden des Klaviers nur Herr bei entsprechend instrumentaler Souveränität.

(...) An der Kompetenz des Orchesters wie des Solisten, der seinen Flügel durchaus auch wie ein obligates Instrument in den Orchesterapparat einfügte, bestand kein Zweifel. Und Valery Gergiev ist ein meisterhafter Lenker am Pult, dessen nervöse Hände jedes Geigenvibrato choreographisch vorwegzunehmen scheinen und der dennoch eine unmissverständliche Schlagtechnik besitzt, durch die jedes Klanggebäude Halt bekommt. Volodin, obwohl erst relativ spät zu seinem Instrument gekommen, scheint in spieltechnischer Hinsicht über unbegrenzte Fähigkeiten zu verfügen, aber offenbar nicht zu überbordendem Exhibitionismus zu neigen. Jedenfalls donnert er die Doppeloktaven des ersten Satzes nicht bravourös herunter, und auch der Kosakentanz des Schlusssatzes, wiewohl rhythmisch prägnant, gerät nie zu einem lärmenden Effektstück an sich. Man registriert es mit Respekt, gerade angesichts der Virtuosität um jeden Preis, der die Aufführungstradition dieses überaus populären Werkes bestimmt. (...)
Wolfgang Sandner - FAZ - 18. November 2010

Mit Stahlfingern

(...) Da war man bei Peter Tschaikowskys d-Moll-Klavierkonzert mit mehr artikulatorischer Reichweite konfrontiert, wenngleich dem Leiter des Orchesters, Valery Gergiev, verständlicherweise an den abgenagten Knochen dieses konzertanten Schlachtrosses nichts Ungewöhnliches mehr auffindbar zu sein schien. Immerhin machte man klanglich mächtig Druck, nicht zuletzt, um dem wie mit Stahlfingern in den Tasten tobenden Alexei Volodin Paroli bieten zu können. Selten war der Solopart so heftig und zugleich klar wie hier.
Bernhard Uske - Frankfurter Rundschau - 18. November 2010

Das Orchester des Mariinsky-Theaters St. Petersburg gastierte mit seinem Chefidirgenten Valery Gergiev in der Frankfurter Alten Oper

(...) Solist des Tschaikowsky-Konzertes war der russische Jungstar Alexei Volodin (nicht Volodos!) mit einer bewundernswerten, kraftvoll-elastischen Interpretation, meist glasklar im Anschlag, differenziert in den Tempi, die Stimmen wachsam ausbalanciert und mit technischer Makellosigkeit ohnehin. Das Orchester war ihm dabei der hochkonzentrierte Partner und Gergiev am Pult ein souveränr-aufmerksamer Lenker. Grosse Begeisterung.
Rudolf Jöckle - Nassauische Neue Presse - 19. November 2010

Philharmonisches Meisterkonzert mit Pianist Alexei Volodin
Beethovens 4. Klavierkonzert hat in der Philharmonie Hochkonjunktur: Bei der Interpretation durch den russischen Pianisten Alexei Volodin und dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Marc Albrecht erwies das Meisterwerk wieder die Vielfalt seiner Deutungsmöglichkeiten.

Hatte es sich vor kurzem noch eher von seiner im Verborgenen blühenden Seite gezeigt, so sprühte es jetzt geradezu vor Energie und Elan. Das kündigte bereits die erste Zeile an, die allein dem Solisten gehört. Aus dem in sich ruhenden ersten Akkord purzelten quicklebendig plötzlich vier weitere heraus. Volodin scheute den brillanten Zugriff nicht, den ungehemmten Vorwärtsdrang, und dass er dabei gleichwohl die lyrischen Elemente nicht unter den Teppich kehrte, machte diese Interpretation zum Ereignis.

Das war Beethoven in seiner ganzen Vielfalt, ja Zerrissenheit - mal zart und empfindsam, dann wieder forsch und polternd. Kein Pianist hat etwa in letzter Zeit die Akzente der linken Hand im Kopfsatz so vehement herausgemeisselt wie dieser Mann aus St. Petersburg, keiner hat der berühmten Kadenz des Komponisten so viel sensible Farbigkeit abgerungen.(...)
Volker Fries - Kölnische Rundschau - 20. Oktober 2010 

 

Voller Frische und Vitalität
In der internationalen Klavierszene ist Alexei Volodin seit seinem Sieg beim renommierten Géza Anda-Wettbewerb in Zürich 2003 wohlbekannt. Ein Star ist der 1977 geborene Russe freilich nicht, dazu fehlt ihm wohl auch die Rückendeckung eines grossen Schallplattenlabels, ganz sicher aber sein mangelndes Talent zur Selbstdarstellung und Schaumschlägerei. In der Kölner Phiharmonie spielte er gemeinsam mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg Beethovens viertes Klavierkonzert in einer buchstäblich makellosen Interpretation voller Vitalität und Frische.

Volodin unterfüttert seine leichtgängige Fingertechnik wohldosiert mit Kraft und Schwung, was den Uebergang von klassischer Figurationskunst zu romantischer Virtuosität sinnfällig widerspiegelt. Dabei verleugnet er nicht die Aesthetik der russischen Klavierschule und überzieht lyrische Passagen auch ausserhalb des Mittelsatzes gern mit dem Pastellschimmer des linken Pedals. Ein Stilbruch ist das keineswegs - wer wollte schon, dass man Beethoven überall auf der Welt gleich spielt? Die Strassburger jedenfalls kamen mit Volodins Lesart bestens zurecht, parierten unter Leitung ihres Chefs Marc Albrecht mit lockerer, sportiver Eleganz. (...)
Stefan Rütter - Kölner Stadt-Anzeiger - 21. Oktober 2010

L'OSR, Volodin et Rach'
Du grand, du beau, du fort piano. Pour sa première invitation à l'OSR dans le cadre des Amis, Alexei Volodin aura démontré que Rachmaninoff ne requiert pas qu'un virtuose aux épanchements fébriles, mais bien un pianiste visionnaire et supérieurement racé. Le jeune Saint-Petersbourgeois assume, avec une tranquillité étonnante, tous les paradoxes de l'écriture de son compatriote. Dans le 3e Concerto qu'il est venu défendre hier, devant un Victoria Hall des grands soirs, le musicien a révélé, sur un toucher royal, une formidable clarité de jeu. Sa vélocité, la concentration de son énergie, sa puissance dans les tensions et l'impressionnante élégance et légèreté de son style rendent au grand Rach' plus que de l'éclat: du panache. Et comme le chef Edo de Waart connaît le Russe sur le bout de la baguette, c'est avec bonheur qu'on l'a suivi dans les grandiloquences de la 1er Symphonie, qu'il a portée avec générosité sur les chemins de la vitalité, dans un magnifique déploiement sonore.
SBO - Tribune de Genève - le 19 novembre 2009

Herr Volodin, bitte sofort wiederkommen! 
Philharmonie: Ein Weltklasse-Pianist mit den BR-Symphonikern
(...) Doch für wirklich mitreissende Momente hatten wir ja eh den Einspringer Alexei Volodin am Klavier - der war, man kann's nicht anders sagen, eine Offenbarung! Wie saucool er Chopins e-Moll-Konzert anging und fortspann, verdient das Prädikat weltklasse. Da hört man endlich mal wieder die alte russische Schule: Immenser Geschmack trifft Mut zum Gefühl, selbstbewusste Lässigkeit geht Hand in Hand mit blitzwacher Neugier, nie gehörte Nebenstimmen (hatte Chopin die überhaupt im Sinn?) harmonieren mit grossem Atem.

Herr Volodin, bitte sofort wieder nach München kommen! Herr Fedoseyev und viele Münchner Klassik-Freunde arbeiten an einem neuen Konzertsaal - dann haben Sie den Ihnen gebührenden Rahmen.
Matthias Bieber - Tz München - 27./28. Juni 2009

Auf  Horowitz' Spuren - Der Dirigent Vladimir Fedoseyev und der Pianist Alexei Volodin zu Gast beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
(...) Im ersten Klavierkonzert von Chopin dominierte dann selbstredend der Solist Alexei Volodin, ein 31jähriger Russe, der ein eindrückliches Beispiel dafür ist, dass die russische Schule auch fast 20 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion und eine gewisse globalisierte Nivellierung der Stile noch immer ein Markenzeichen ist. Volodin verfügt über eine wunderbar leichte Virtuosität, die es gar nicht nötig hat, sich mit pomp and circumstances in den Vordergrund zu drängeln. Der Russe verblüfft durch eine enorme Spiel- und Klangkultur, ein wunderbares leggiero-Spiel, das die Klarheit und Pointiertheit in den markato-Teilen umso wirkungsvoller hervorbringt.

Vollends zum Jubeln brachte Volodin sein Münchner Publikum dann mit der zugegebenen As-Dur-Polonaise von Chopin, die er mit einer an Horowitz erinnernden Leichtfüssigkeit anging, um sie dann umso grandioser steigern zu können - die Oktavenpassage der linken Hand tendierte in Sachen Tempo Richtung Weltrekord.
Heinrich Grün - www.klassikinfo.de - 26. Juni 2009

Emotionales Debüt - Fedoseyev und Volodin bei den BR-Symphonikern
Die lässige Routiniertheit, mit der dieser junge russische Pianist sein Taschentuch hinter die Klaviatur pfeffert, muss noch nichts bedeuten. Alexei Volodin debütiert in München, und dort auch gleich in der Philharmonie, immerhin mit Frédéric Chopins e-moll-Konzert, und ein allgemein bekanntes, populäreres, ja vielleicht sogar populistischeres Stück hätte man für ihn dafür kaum finden können; er wird bei dieser Programmwahl nicht viel mitzureden gehabt haben.

Für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks bot Chopins Kassenschlager allerdings doch noch ein paar erstaunliche, bislang selten ausgeleuchtete Nischen - Dirigent Vladimir Fedoseyev erwies sich wieder einmal als ausgefuchster Klangdramatiker mit Sinn für Details. Besonders im Kopfsatz, in dem der Pianist zwar technisch souverän, aber mental doch etwas unterkühlt über die Tasten jagte, schien sich das Orchester einen ganz eigenen symphonischen Reim darauf zu machen. Mal differenziert gegensteuernd, mal lautstark unterstützend. Erst im Larghetto schlug der Pianist dann andere Töne an, entwickelte aus seiner trotz hurtig sausenden Skalen etwas schwerfällig musikalischen Gemütsverfassung einen geschmeidig-melancholischen Tonfall, der dem langsamen Satz Tiefe gab und zeigte, dass E-Musik im Allgemeinen und die in e-Moll insbesondere auch etwas mit Emotionen zu tun hat.
Helmut Mauró - Süddeutsche Zeitung - 27./28. Juni 2009

London Symphony Orchestra Plays Copley Hall - Gergiev Amazes and Conquers
(...) But an even rarer experience is to hear a familiar work -- in this case Beethoven's Fourth Piano Concerto -- in a performance that sheds such light on the piece that it is like hearing it for the first time. From pianist Alexei Volodin's first chords in the concerto, calmly radiant and elegantly outlined, Beethoven's Opus 58 continued to surprise the ear with fresh ideas and unexpected details. The 31-year-old Russian virtuoso runs up and down the keyboard with seamless fluidity, every note precisely places and released, yet his emphasis is solely on the music and not the performer. He is not afraid to play softly and expressively, drawing the audience into his confidence rather than flaunting his bravura like some of the more poupular young superstars.

His serenity and reverence in the middle movement reminded me of an earlier generation of pianists, performers such as Rudolph Firkusny and Gyorgy Sandor, whose refinement and musical insight kept them on the stage decades longer than their flashy contemporaries and the regular arrival of newly minted competition winners. Volodin's approach proved, not surprisingly, an ideal match to Gergiev's brilliant analysis of the concerto's structure that clarified the countersubjects and illuminated textures that most conductors leave opaque. With the Londoners' unblemished ensemble unity and velvet sonorities, the triad was complete. As their Principal Conductor, Gergiev has this orchestra's  complete convidence, and they respond to his fervent style with very un-British lack of reserve. (...)
Kenneth Herman - San Diego Arts - 18 March 2009

El Zar Gergiev y el Zarevich Volodin
(...) De Rachmaninov, el mejor de sus cuatro conciertos para piano, el tercero, con un solista de pasmo: el joven Alexei Volodin, que supera todas las marcas atléticas para hacer del tocco virtuoso obediente herramienta de la musicalidad. Qué esplendidez en la técnica y cuánta elegancia en el estilo! Apenas sin ataque forte, su código dinámico es toda una tesis sobre la gradación interna de las intensidades. Dedos "blandos" y un envidiable control de pesos limitado a antebrazos y muñecas, explican en la articulación y el "doaté" un discurso poético que nunca agota la elocuencia, el colorido, la elasticidad de un tiempo "poquísimo rubato" y, sobre todo, el refinamiento de una estructura lógica en la continuidad, sin cambios inadecuados entre los temas tutti y los pasajes a solo. De la apoteósica cadencia del primer movimiento a la vocalización dulce y casi canora del Intermezzo, hubo materia para recordar a Volodin como uno de los grandes de estos comienzos de siglo. Las cerradas ovaciones ganaron la propina de un Preludio de Rachmaninov (el duodécimo de la Op. 32, en sol sostenido menor) tocado en aguda clave rusa.
G. García-Alcalde - La Provincia - 17 de enero de 2009

Valery Gergiev and the Mariinsky Orchestra in Florida
(...) Gergiev was not less persuasive in Beethoven, molding a pliant, firmly vivacious orchestral fabric for Alexei Volodin's performance of the Piano Concerto No 4 in G major, Op. 58. (The lustrous Mariinsky strings brought depth and strength not usually heard in performances by Western ensembles.) The 31 year old Volodin, First Prize winner of Zurich's Géza Anda Competition in 2003, is light years removed from the generic Russian firebrand type of keyboard artist. His finely calibrated rendition of Beethoven's most introspective piano concerto revealed a sensitive musician who emphasized the score's subtle interplay of sun and shadow rather than a flashy display of pianistic bombast.

Volodin's flawless, rock solid technique dazzled the ear without the power pounding excess that too often impresses competition juries and audiences. His runs and triplets, often fudged or approximated by more established artists, were perfectly articulated, a stunning display of enlightened musicality and technical aplomb. Volodin was particularly impressive in a delicate, almost Chopinesque traversal of the Andante con moto: the mystery at the movement's conclusion beautifully revealed. A bright, suavely elegant reading of the Rondo: Vivace finale capped an impressive performance bya remarkably gifted young pianist.
Lawrence Budmen - Music & Vision - Daily classical Music Magazine/8 November 2008 (www.mvdaily.com/articles/2008/11/gergiev.htm)

Und dass das Gefälle zwischen Schiff und Lewis nicht nur den Aufstieg von Jugend zu Reife beschreibt, zeigt ein Beethoven-Rachmaninov-Rezital des ebenfalls noch jungen russischen Pianisten Alexei Volodin, mitgeschnitten im Münchner Herkulessaal. Volodin gestaltet die - op. 111 - Arietta gesanglich klug, er malt die Variationen mit glühenden Farben aus, hält den Spannungsbogen bis zum Schluss. Kürzlich kam sein bemerkenswert ausgereiftes zweites Album (mit Beethovens Hammerklavier-Sonate und der E-Dur-Sonate op. 109) heraus. Noch ist Volodin nicht so gut im Geschäft wie andere junge Pianisten, die schwächer spielen. Das sollte sich ändern.
Eleonore Büning - Frankfurter Allgemeine/8. November 2008 

Ein Abend mit Tschaikowsky
(...) Stringenter noch und differenzierter in seinem Stimmungsreichtum gelang das Klavierkonzert, das in Alexei Volodin einen zupackenden Solisten fand. Volodin, Gewinner des Concours Géza Anda 2003, traf jene Mischung von auftrumpfender Gebärde und lyrischer Versenkung, die dem Werk zu seiner besonderen Geltung verhilft.
Christoph Balmer - Neue Zürcher Zeitung/9. Oktober 2008

Un maître au piano
(...) "L'Appassionata" de Beethoven, jouée par Alexei Volodine, jeude à L'Heure bleue à La Chaux-de-Fonds, a pris avec ce pianiste, une cohérence, une intensité d'expression hors du commun. On s'émerveillait à nouveau, on revenait à Beethoven comme à de premières amours. Il existe des concurrences redoutables, des souvenirs inoubliables avec Arrau, Serkin, Backhaus, Kempf, qui nous ont "appris" les sonates de Beethoven. Volodine entretient avec Beethoven une relation passionnelle, il a une vision intérieure, intériorisée de cette musique. Quand, avant lui avons-nous entendu un allegro, un andante, point central de L'Appassionata d'une telle dimension? Volodine a les moyens qu'il faut pour imposer sa vision, qui va très loin au-delà d'un simple digitalisme, dans l'allegro final.

Même coup de coeur dans les Variations op. 42 et les Six mouvements op. 16 de Rachmaninov qui ont suivi. Sens de la couleur, des respirations, on saisit toute la différence entre un piano banal et un piano royal...

Ce qui compte dans le caractère d'un bis - Volodine en a offert quatre, jeudi: un cadeau! - c'est l'instant où il intervient, là où l'artiste peut se défouler, jouer ce qu'il a envie, comme il a envie. Chopin par exemple. Les auditeurs n'ont cessé d'en redemander.
Denise de Ceuninck - Journal l'Impartiel, La Chaux-de-Fonds/2 février 2008

Pianistisches Feuerwerk mit Alexei Volodin
Grosser Jubel am Donnerstagabend im Konzertsaal Olten. Der 30-jährige russische Starpianist Alexei Volodin berauschte mit seinem - alle gewohnten Massstäbe sprengenden - Klavierspiel und mit Werken von Bach, Beethoven, Rachmaninov und Liszt ein schier atemlos mitgehendes Publikum, das Zeuge eines pianistischen Ereignisses ersten Ranges wurde. (...)
Kurt Heckendorn - Oltener Tagblatt / 1. Oktober 2007

Un applaudito concerto di Alexei Volodin al Teatro Comunale di Ferrara
(...) Il virtuosismo pianistico di Alexei Volodin, la perfezione dell'esecuzione, hanno permesso agevolmente al numeroso pubblico di calarsi nel clima storico ed artistico in cui agirono i precursori del Simbolismo. Lo stile musicale in voga, il ricorso ai suoi più celebrati talenti, è sicuramente il modo più idoneo per esplorare e riconvocare il milieu socio-culturale di un epoca storica. Nella serata d'inaugurazione della mostra sul Simbolismo, al Teatro Comunale di Ferrara Alexei Volodin ha saputo veicolare con le sue note l'attenzione del pubblico sulle dense atmosfere che prepararono il Simbolismo, grazie ad un repertorio che ha offerto spunti di riflessione sui modi di "sentire" l'arte e lo spostamento del gusto nella seconda metà dell'Ottocento, secondo requisiti estetici gradualmente mutati in favore delle esigenze dell'uomo, con i suoi dubbi, le sue paure, i suoi picchi d'orgoglio, le sue passioni.
Giuseppe Muscardini / 28 maggio 2007

Beethoven sin caprichos
El pianista ruso Alexei Volodin se ha atrevido con todo el Beethoven concertante y ha salido victorioso del empeño

(..) La segunda velada, dedicada a las dos joyas de la corona: el Cuarto, lleno de fantasía y belleza poética, y el  Quinto, el célebre y arrollador Emperador, en los que Beethoven lleva al límite sus innovaciones, con un piano absolutamente implicado ya en el discurso sinfónico. Volodin estuvo brillante - las cadencias, por cierto, fueron arrebatadoras en todo el ciclo -, pero sin desmelenamientos. Logró momentos de gran intensidad expresiva en los movimientos lentos, fraseandos con elegancia, sin afectación ni edulcorantes, luciendo un sonido de extrema belleza y delicadeza que recuerda al legendario Emil Giles. Un Beethoven, en definitiva, interpretado sin caprichos, fruto del trabajo serio, la inspiración y el talento de un estupendo pianista que, a sus 30 años recién cumplidos, tiene en sus manos el mejor de los futuros.
Javier Pérez Senz - El País / 10 de agosto de 2007

Pasión rusa en Girona
Valeri Gergiev conquista al público del Auditori con la orquesta del Teatro Mariinski y el pianista Alexéi Volodin

(...) El as en la manga de la actual gira española de Gergiev y sus huestes del Mariinski (rebautizado como Teatro Kirov de Leningrado por Stalin en la antigua Unión Soviética) se llama Alexéi Volodin (San Petersburgo, 1977) y está llamado a ser una de las grandes estrellas del piano. Ya se lo rifan los grandes auditorios y en su debut en el de Girona cautivó por completo al público con una vibrante y apasionada interpretación de una obra de estremecedora exigencia virtuosística, el Concierto núm. 3 en re menor, op. 30, de Rachmaninov.

Volodin se lanzó al desafio con una explosiva combinación de talento, técnica y sensibilidad, acompañado con enorme inspiración por un Gergiev que no dejó cabos sueltos en un acompañamiento de alto voltaje: colores suntuosos, metales de extraordinaria potencia, cuerda rotunda y un fraseo de conmovedora belleza al servicio de un pianisimo en verdad rutilante. El público aclamó con entusiasmo al joven pianista, que convenció a base de carisma, energía y belleza sonora, aunque a la hora de perfilar muchos detalles jugó en su contra la seca sonoridad de un piano de mediocres cualidades.
J. Pérez Senz - El País / 6 noviembre 2006

Ohne Scheu vor der Wucht des Banalen
Gestern Abend Open Air: Chailly dirigiert Jazziges
(...) So lustvoll hat lange keine Gewandhaus-Saison mehr begonnen wie diese, die 226. Das gilt auch für die Solisten in Schostakowitschs Klavierkonzert mit obligater Trompete: Der 29-jährige Petersburger Alexei Volodin sucht mit stupender Technik an den Tasten, die die Welt bedeuten, den doppelten Boden dieser pianistisch wirkungsvollen Verbeugung vor der Klassik. Im Zentrum, im Lento und im Moderato, fehlt bisweilen das Augenzwinkern. Aber die lustvolle Tonleiter- und Dreiklangs-Verliebtheit der rahmenden Allegros ist bei ihm prächtig aufgehoben. Lukas Beno, 26 und seit 2004 Erster Solotrompeter des Gewandhausorchesters, zieht mit und prunkt mit Präzision, Attacke und Freude am Effekt. (...)
Peter Korfmacher - Leipziger Volkszeitung / 4. September 2006

Alexei Volodins pianistische Elektroschocks
(...) Der Saal der Deutschen Oper Berlin an der Bismarckstrasse ist halbleer, die Stimmung flau. Und nur, weil Ivo Pogorelich abgesagt hat. Pianisten sind mächtig und können ganze Kulturlandschaften verwüsten. Sie können aber auch eine öde Steppe zum Blühen bringen. Das gelang dem jungen Alexei Volodin gegen alle Erwartung (...)

Prokofievs Klavierkonzert Nr. 3 in C-Dur gehört zu den Meisterstücken des 20. Jahrhunderts, und es erfordert auch einen Meister. Volodin entledigt sich der Aufgabe mit Aplomb. Er schnippt die Töne geradezu aus den Tasten, man hört sie nur und sieht sie nicht, die Finger springen von einem Elektroschock zum nächsten, bleiben wie unter Spannung in der Luft vibrierend stehen, um sogleich wieder Starkstromschläge auszuteilen. Dabei geht Volodin durchaus filigran und feinsinnig zu Werke. (...)
Berliner Morgenpost / 4. Mai 2006

(...) Tatsächlich entfaltete der 28-jährige Russe Alexei Volodin noch einmal eine ganz andere interpretatorische Gestaltungskraft als seine Konkurrenten und belegte mit seiner berauschenden Technik, mit seiner höchst variablen Tongebung und seiner Gabe, Klänge zu formen, nachdrücklich, warum er den Wettbewerb vor zwei Jahren für sich entschied. Mehrmals musste er an den Bühnenrand treten, um sich feiern zu lassen".
Ralf Tiemann - IKZ, Iserlohn / 7. November 2005

(...) Den langen, begeisterten Beifall bekam dann allerdings Alexei Volodin für sein Spiel im ersten Klavierkonzert e-Moll von Frédéric Chopin. Da war nicht nur pianistische, sondern auch musikalisch-gestalterische Kraft von ganz eigener Qualität am Werk. Volodin tönt Chopins weitausschwingende Melodien klanglich ab, er kann mit Anschlagsnuancen zaubern, die Musik strömt in atmender Bewegung, sie kommt zur Ruhe und wird mit Unruhe aufgeladen. Nebenstimmen der linken Hand werden wichtig. Volodins Chopin-Spiel ist kraftvoll, männlich, unsentimental, aber von grosser Feinheit. Der letzte Satz hatte einen ausgesprochen tänzerischen Ton, strahlend im Klavierklang, bis hin zu bissiger Wildheit. (...)
Weser Kurier, Delmenhorst / 7. November 2005

La tastiera attenta e raffinata di Volodin
(...) A interpretar il Concerto in mi minore op. 1 per pianoforte e orchestra di Fryderyc Chopin è stato il pianista Alexei Volodin, che ha saputo e voluto imprimere a quest' opera molto virtuosa e robusta al tempo stesso una delicatezza e un tocco raffinato. Difficile dire qualcosa in particolare dei tre movimenti, in parte molto originali, seppur debitori di un sfondo popolare molto marcato, risulta difficile e discriminante. Abbiamo comunque apprezzzato la sensuale delicatezza dell'Orchestra nella Romanza e la compostezza del solista nel movimento final, in cui i grandi passaggi di abilità e di bravura tecnica e quelli di spirito e di brio sono stati eseguiti senza l'orgoglio smisurato in cui potrebbero indurre un esecutore in vena di strafare. Grande è stato l'apprezzamento del pubblico, che alla fine è riuscito a ottenere ancore qualche momento di atmosfera romantica e sognante. (...)
Massimiliano Martinoni - Corriere del Ticino / 12 settembre 2005

Au Théâtre des Champs-Elysées, le premier récital parisien d'un quasi-inconnu promis à un bel avenir..
La technique féline et exceptionelle du pianiste russe Alexei Volodine
(...) Le pianiste qui remplace (Aldo Ciccolini) en cette soirée du mardi 24 mai est le cinquième Russe de la saison élyséenne, après Lisa Leonskaja, Grigory Sokolov, Nikolai Lugansky et Boris Berezovsky. C'est un quasi-inconnu: Alexei Volodine, 28 ans en juillet, grand, baraqué, un colosse tendre qui compte à son palmarès le 1er Prix du concours Géza Anda en 2003. Il a tard commencé le piano - à 9 ans - à la Gnessin Music School, et a travaillé avec la pianiste géorgienne Elisso Virssaladze au conservatoire Tchaikovski de Moscou. S'il s'est déjà produit à Lille, en 2004, dans le cadre du concours Géza Anda, ce soir c'est son premier récital parisien.
Pas de nervosité apparente dans cette silhouette sans frac. Alexei Volodine va au piano comme on va à l'essentiel. L'Impromptu en fa mineur op. 142 no. 1 de Schubert prend d'emblée des couleurs à la Schnabel - toucher charmeur, sensibilité raffinée, jeu naturel et science approfondie des sonorités - que double une manière d'urgence calme.
Suit le diptyque de la dernière sonate de Beethoven, l'Opus 111, véritable check-point des pianistes en mal de structure. Alexei Volodine l'aborde droit devant. Les contours du rythme doublement pointé sont nets et incisifs, pris dans la lame de fond d'une souplesse de toucher exceptionnelle, dans la charge d'une dramatisation sobre et efficace, où chaque plan animé et conduit semble suivre quelque sûr cheminement intérieur. Le fugato fantomatique conduit comme à tâtons jusqu'à la coda préparatoire de l'ariette.
Le chant nu, non pas dépouillé, de cet adagio bientôt soumis à cinq variations, Alexei Volodine le prend dans l'esprit d'une marche qui resterait dans le soulèvement du pas. Le rythme pointé de la première variation entrera dans le chant sans heurts, comme par inadvertance. Il s'y fondra avant de déployer, de resserrements rythmiques en oppositions des registres, des magnifiques sonorités de halos, de fumées, de tulles pianistiques, de féeries brodées aux angles des aigus. Le piano d'Alexei Volodine n'est pas précieux, il est précis; il se plaît à la confidence, pas à la confession. Et le resurgissement du chant initial, tout nimbé de ce passage hors du temps que sont les variations de l'Opus 111, sera un consentement définitif au voyage.
Timide, limite emprunté, touchant, Alexei Volodine goûte apparemment peu les applaudissements et s'engloutit en coulisses, avant une seconde partie entièrement russe - Rachmaninov et Prokofiev. Les Six moments musicaux op. 16 de Rachmaninov, c'est un peu la succette des pianistes russes. Cela pourrait être de la mélasse, mais Alexei Volodine y met tout le savoir-faire et l'ardeur future des oeuvres de maturité qu'ils annoncent - les Préludes op. 23 et 32 (1902-1910), les fameuses Etudes-tableaux op. 33 et 39 (1911-1916). La variété des couleurs et du toucher du pianiste dans ce registre dangereusement sombre est infinie.
Dans la  Sonate no. 7 en mi bémol majeur op. 83 de Prokofiev, on eût préféré l'amplitude tellurique d'un Grigory Sokolov.
Mais l'intelligence supérieure d'Alexei Volodine, sa technique à la fois féline et solaire, son vrai tempérament d'artiste -- lequel devra sans doute se défendre d'une tendance à l'introspection et à la préciosité - ont révélé ce soir une bien belle découverte musicale.

Marie-Aude Roux - Le Monde, Paris / 27 mai 2005

Bad im Klangrausch - Alexei Volodin bei "Next generation" in Dortmund
Ein berechenbarer Pianist ist Alexei Volodin nicht. Der 28-Jährige aus St. Petersburg interpretiert Musik mit einer erfrischenden Spontaneität und Emotionalität, gepaart mit einem umtriebigen Musik-Forschergeist und viel Inspiration.
Und ausgestattet mit einer brillanten Technik. Das machte ihn am Sonntag beim Festival "The next generation II" bei Harenberg zu einem umjubelten Star des Festivals.
Eine Seelenverwandtschaft scheint zu bestehen zwischen dem Russen und dem fantasievollen Komponisten Schumann. Tongirlanden, die ihm mit bewunderswerter Leichtigkeit aus den Fingern perlten, flocht Volodin in der zarten und intimen Arabeske op. 18. Die andere Seite von Volodin, das emotional Treibende, offenbarte der Géza Anda-Preisträger in Schumanns Abegg-Variationen mit einem Feuerwerk von rasenden, effektvoll funkelnden Sextolen.  (...)
Epische Weiten kommen dem jungen Russen entgegen. "Da haben Sie eine Sonate, die den Pianisten zu schaffen machen wird", hatte Beethoven die Musiker vor seinem Opus 106, der "Grossen Sonate für das Hammerklavier", gewarnt. Alexei Volodin zeigte mit seiner dichten und vor Emotionalität fast zu bersten scheinenden Interpretation, wie sehr dieses inhaltsschwere Werk Hirn und Finger konditionell fordert. Wie geistvoll der junge Pianist zu gestalten weiss, zeigte er in seiner dichten Anlage des Adagio, dem Herz der Sonate. Drei Zugaben entlockte das begeisterte Publikum dem Pianisten und spendete stehend Beifall.
JG - Ruhr Nachrichten, Dortmund / 19. April 2005

 (...) Aus Moskau kam der 28-jährige Alexei Volodin. Er zeigte auf frappante Weise, wie man Extreme ausloten kann. Seine Interpretionen von Beethoven und Scriabin glichen Ueberraschungsangriffen auf Gewohntes. Das Rezital weitete sich durch zwei grosszügige Zugaben (unter anderem den Mephistowalzer von Liszt) zu einem endlosen Fest aus.
Dabei begann er mit Schumanns "Arabeske" eher beiläufig. Etüden und die  Sonate Nr. 5 von Scriabin reihte er so raffiniert aneinander, dass Wechsel und Unberechenbarkeit die Spannung aufs Aeusserste steigerten. Höhepunkt des Abends war die Interpretation von Beethovens B-Dur op. 106, der Sonate für Hammerklavier. Mit elementarer Wucht schleuderte Volodin die Anfangsakkorde und gab das Signal für die Intensität der ersten beiden Sätze, fern von Pathos oder klassischer Ausgewogenheit. Im Adagio entwickelte er durch äusserste Tempodehnung einen Zustand der Entrückung, aus dem man auch in der Radikalität der Schlussfuge nur schwer aufwachte.

Jutta Lampart - Freiburger Nachrichten, Fribourg  / 25. Februar 2005

Beethoven jazzt und swingt
Klassik vor Acht: Der russische Pianist Alexei Volodin im Herkulessaal
Strawinsky nannte sie "Boogie-Woogie"-Variation. Unvermittelt jazzt sie bald nach dem lyrischen Arietta-Thema im zweiten Satz von Beethovens Klaviersonaten-Testament op. 111 los. Aber nicht bei Alexei Volodin. Der junge Russe entwickelte diese problematische Stelle schlüssig aus der meist unterschätzten zweiten Variation heraus und bleibt an Schwung trotzdem nichts schuldig.
Rhythmische Exaktheit und klug aufgebaute Steigerungen sind eine Stärke des 26-jährigen Pianisten aus St. Petersburg. Volodin ist keiner dieser brillanten Donnerer, er verzichtet auf exzentrische Mätzchen und Manierismen. Beethovens op. 111 spielt er klassich-massvoll, ohne die widerständigen Temporückungen im Kopfsatz der Sonate zu unterschlagen.
Die gleichen Tugenden auch in den ohne sentimentale Uebertreibungen gespielten "Moments musicaux" von Rachmaninov. Den perfekten Schlusspuntk setzte Volodin mit Prokofievs 7. Sonate.
Die Nervosität dieser Musik, ihre manische Unruhe wurde ebenso deutlich wie die Gefährdung lyrischer Inseln im Mittelsatz, die einmal nicht im furiosen Gehämmer untergingen. Den panischen "Precipitato"-Satz spielte Volodin als furiosen Exzess, ohne auf transparente Klarheit zu verzichten. Dass er auch zaubern und donnern kann, bewies der unprätentiöse Musiker mit Liszts zugegebenen "Mephisto-Walzer". Viel Beifall.

Robert Braunmüller - AZ München / 24. November 2004

(...) Sergei Rachmaninov's Piano concerto no. 3 is the gauntlet of pianists. Any virtuoso who presents this as a calling card is essentially challenging his colleagues to a battle. In the Prize-winners concert with the SWR Radio Symphony Orchestra of Stuttgart in the Beethovensaal, the 26 year old Russian Alexei Volodin demonstrated impressive virtuosity as well as equally sensitive musicality.
Again and again he drove the tempo forwards, challenging the at times passive conductor, Stefan Blunier to greater action. The quality of the tone he was able to elicit was testimony to the fact that Alexei Volodin is more than just a keyboard animal. The reprise of the first movement no less than breath-takingly discreet. The tremendously difficult passages in the second movement were light-footed, buoyant and blubbly. A truly incredible debut at the close of a high-quality evening.

Markus Dippold - Stuttgarter Zeitung, Stuttgart / 11 March 2004