Discography

Challenge Classics CC 72587 / 02-13

Alexei Volodin
Sergei Rachmaninov
Piano Works

http://www.challenge.nl/products/1354895818

 

Alexei Volodin gehört seit seinem Gewinn des Géza Anda-Wettbewerbs in Zürich 2003 zur Weltelite. Nun veröffentlicht Challenge Classics bereits die dritte CD mit ihm. Und er ist nach Werken von Schumann, Chopin, Ravel und Skrjabin bei Rachmaninow angekommen, könnte man sagen. Als Schüler der Gnessin-Schule und des Moskauer Konservatoriums hat er die Interpretationsgeschichte von Rachmaninov sozusagen von klein an aufgesogen. Und so überaus eindrucksvoll weiss er denn auch die von ihm ausgewählten Werke zu interpretieren.

Schon in den Corelli-Variationen ist vor allem seine Anschlagsensibilität und seine dynamisch-dramatische Weite beeindruckend. Man erlebt hier einen durch und durch mit der Gedanken- und Gefühlswelt des grossen russischen Spätromantikers vertrauten, ja seelisch verbundenen Pianisten, der dann in den Préludes in lyrischer Hinsicht noch zulegt. In diesen Charakterstücken spürt er den musikalisch umgesetzten Gefühlswelten so persönlich nach, dass man sich kaum erinnern kann, wann man diese Stücke besser gehört hat. Pedaleinsatz, Phrasierung und dynamische Ausleuchtung sind so berauschend miteinander verquickt, dass man ihm jede Phrase als gefühlt abnimmt. Selbst im virtuosn cis-Moll-Prélude vermag er Nuancen heraufzubeschwören, die man so nur selten hört. Die grosse b-Moll-Sonate nimmt er dann allerdings gerade im ersten Satz etwas zu unwirsch, auch wenn er den dramatischen Bogen zu halten versteht und im zweiten Satz wieder sein grossartiges lyrisches Talent unter Beweis stellt. Alexei Volodin beweist, dass er zu den grossen Pianisten unserer Zeit zählt.

Piano News 3/2013 - Carsten Dürer

 

 



Challenge Classics CC 72508

Alexei Volodin : Miroirs
Piano Works by Schumann, Ravel, Scriabin

http://www.challenge.nl/product/1279031854

 

The imagination, each on another level, is an important theme in all of the works on this CD. Alexei Volodin is a master in creating the right atmosphere for these imaginative works of all three composers. Although he is a virtuoso, he is even more a pianist who can dive deep into the inner world of the composer and his work. Combined with his own inner depth this results in performances that leave a lasting impression on the listener

Dass der Mittdreissiger Alexei Volodin zu den ganz grossen Pianisten zählt, beweist er mit dieser neuen Einspielung endgültig. Schon bisher war er - gleichgültig, welches Werk er anfasst - immer vollauf überzeugend und persönlich in seinen Darstellungen. Nun kommt er also mit drei Meisterwerken daher, die von einem Pianisten neben den technischen Anforderungen vor allem die imaginative Weitsicht erfordern. Doch schon in Schumanns "Kreisleriana", diesem Konvolut von so unterschiedlichen charakterlichen Darstellungen, erstaunt Volodin durch sene Gelassenheit und transparente Interpretation, die niemals das Rauschhafte ausser Acht lässt. Hier tanzt es, wenn Eusebius durchs musikalische Bild huscht, singt es, wenn Florestan seinen melancholischen Gedanken nachhängt. Die Gegensätze sind so deutlich, dass beim Zuhören Kleinigkeiten auffallen, die einem ansonsten leicht durchgehen. Vorwärtsdrang und geplante Verwirrung musikalischer Art inklusive. Berauschend! Doch Ravels "Miroirs" verlangen einen anderen Zugang, auch wenn hier ebenfalls einer "Gesellschaft" charakterliche "Spiegel" vorgehalten werden. Und tatsächlich vermag Volodin den Klangcharakter vollkommen verändert dieser Musik anzupassen, den Duft der chromatischen Gänge aufkommen zu lassen, den Melodiefetzen so behände Ton zu verleihen, dass er eine meisterhafte Interpretation kreiert. Und Skrjabin scheint ihm eh auf den Leib geschrieben zu sein, das Changieren zwischen Wahnwitz und suchender Gesanglichkeit überzeugt. Eine grandiose Einspielung.


Piano News - Karsten Dürer - 3/11

(...) Seine Interpretation der Miroirs ist plastisch gestaltet, schwelgerisch und zuweilen aufregend exzessiv. Hier lotet er auch das Düstere der Stücke aus. Das Ekstatisch-Mystische in Alexander Skrjabins Sonate Nr. 5 liegt ihm ebenfalls.

Eckhard Weber

 Challenge Classics CC 72354

Alexei Volodin

Frédéric Chopin: Piano Works

www.challenge.nl/product/1254820687

Da hat sich der russische Pianist Alexei Volodin für sein Chopin-Album zum Jubiläumsjahr wahrlich ein paar Leckerbissen ausgewählt. Ein klarer, fast betont artikulierender Gestus, aber auch feste Tongebung im Kontrast zu zartestem Cantabile sind seinem Spiel eigen. Wohl klingt das bei den Impromptus op. 29, 35, 51 und 66 bestimmter, entschlossener als vergleichbare Aufnahmen dieser Werke etwa von französischen Pianisten. Aber Volodin kann sich auch bremsen wie im Finale der Dritten Klaviersonate op. 58, bei der er jeder Versuchung, plakativ zu werden, widersteht. Brillant sind die Läufe, musikalisch der Aufbau und mitreissend die Klangsensibilität dieses grossen Pianisten.
Piano News vom Juli/August 2010 / Ernst Hoffmann

(...) These are masterly performances of a formidable assurance ... the Polonaise-Fantaisie flashes with a ferocious brilliance and there is a nervy rather than opulent approach to the Barcarolle's grand opening gateway."
Gramophone Magazine - August 2010

Les chocs du mois:
Rêve sous contrôle
Alexei Volodin possède une maîtrise technique parfaite mais aussi une sorte de calme intérieur qui libère poésie et émotion.
Moins médiatisé que certains de ses contemporains, Alexei Volodin est néanmoins une des très belles personnalités de la génération si riche des jeunes trentenaires. Révélé au public parisien en remplaçant Aldo Ciccolini au Théâtre des Champs-Elysées en mai 2005, il se situe par sa formation et sa personnalité davantage dans la lignée des Gilels, Sokolov ou Lugansky que dans celle, plus audacieuse et parfois surprenante de Richter, Kissin ou Berezovski. Quel beau piano! Dès le premier des quatre Impromptus qui débutent ce programme Chopin, on est frappé par la chaleur de la sonorité, la profondeur du rapport au clavier, la stabilité des constructions. Dans le Troisième Impromptu par exemple, on est fasciné et emporté par la liberté naturelle d'un discours qui semble simple, évident, avec un équilibre miraculeux entre les deux mains, chacune semblant vivre sa vie tout en restant absolument solidaire de l'autre, bien sûr. Le très célèbre Fantaisie-Impromptu tout comme la Barcarolle ont une fluidité soutenue d'accents fermes qui donne de la vie et du nerf, sans nuire à la rêverie

Beaucoup de variété aussi dans les accents de la Polonaise-Fantaisie qui prend aussi une nouvelle jeunesse. Dans la Troisième Sonate, tout est solide, exact, plein d'élan, avec des rythmes parfois presque folkloriques et des idées superbes de rubato idéal. Une sorte de moment de vérité our toutes ces pages si souvent entendues sous les doigts les plus divers. 
Classica - Février 2011 / Gérard Manoni



Live-Classics LCL 805

Alexei Volodin

Beethoven: Sonatas op. 109, E-dur & op. 106, B-dur ("für das Hammerklavier")
Recorded live in Zurich, Switzerland in January 2007
www.live-classics.com

Und dass das Gefälle zwischen Schiff und Lewis nicht nur den Aufstieg von Jugend zu Reife beschreibt, zeigt ein Beethoven-Rachmaninov-Rezital des ebenfalls noch jungen russischen Pianisten Alexei Volodin, mitgeschnitten im Münchner Herkulessaal. Volodin gestaltet die op. 111 - Arietta - gesanglich klug, er malt die Variationen mit glühenden Farben aus, hält den Spannungsbogen bis zum Schluss. Kürzlich kam sein bemerkenswert ausgereiftes zweites Album (mit Beethovens Hammerklavier-Sonate op. 106 und der E-Dur-Sonate op. 109) heraus. Noch ist Volodin nicht so gut im Geschäft wie andere junge Pianisten, die schwächer spielen. Das sollte sich ändern.
Frankfurter Allgemeine vom 8. November 2008  / Eleonore Brünig  



Live-Classics LCL 802

Alexei Volodin

Munich Debut Recital
Beethoven: Sonata c-moll op. 111
Rachmaninov: 6 Moments musicaux op. 16
Prokofiev: Sonata no. 7 op. 83

Recorded live in Munich, Germany in November 2004
www.live-classics.com



ABC CLASSIC 476 160-1

Alexei Volodin

Tchaikovsky/arranged Mikhail Pletnev (b.1957)
Russian Ballet Suites for Piano: Music from "The Sleeping Beauty"
Concert Suite from "The Nutcracker"
Stravinsky
Three Movements from "Petrushka"

Recorded in Sydney, Australia in November 2002

www.buywell.com

The Art of the Tchaikovsky Piano Transcription is alive and well and ist name is Alexei Volodin. Or, to put it rather more precisely, the transcriptions are those of Mikhail Pletnev but the pianism here is all Volodin's. Pletnev has recast and refashioned the ballet scores to such an extent that they can be seen in a new compositional light. Indeed Pletnev has recorded his Sleeping Beauty (on Philips). Both suites omit the big, grand Waltzes for example and do depart from the better-known orchestral scores in a number of telling ways, not least in freely reordering the movements. This gives fluidity and emotional heart to the transcriptions, and a concision that transmutes these feelings the more tellingly.

Even lazy listening would alert one, as early as the Prologue of The Sleeping Beauty, to something unusually perspicacious in Volodin's playing. The left-hand accents are rhythmically galvanizing in the subtlest way and elsewhere one becomes aware of his clarity and precision of articulation (sample the Dance of the Pages). There's refinement here of a persuasive kind and his playing of the slow movements - such as the Andante - is equally auspicious. There's limpid delicacy to spare in the Adagio that leads onto to the concluding dance finale. The Nutcracker suite is shorter but full of the same virtues. In fact the highlight of the disc is the Andante maestoso here (from Act II) in which the then twenty-five year old pianist gives us a veritable master class in romantic phrasing, enjoying - unselfconsciously - the colour and the lyric beauty of the music. His Stravinsky is just as good: n fact the rhythmic surety he displays in Tchaikovsky is put to even greater utility in the Stravinsky.

The recorded sound, whilst full and warm, is very slightly diffuse but it certainly does nothing to eclipse the tonal and expressive virtues of this highly talented St. Petersburg-born pianist.



DVD Cover

Produced by Intersoft Media, Moscow

Tschaikowsky: Piano concerto no. 1 (Soloist: Alexei Volodin)

E-mail: intersoft@intersoft.ru
www.intersoft.ru

Live recording of the Tchaikovsky's First Piano Concerto. Recorded in concert at the Great Hall of  Moscow Conservatory in  April 2003 with the Symphony Orchestra of Russia under Veronica Dudarova.